• Stefanie Ruprechter

Meine 4 Lieblingsplätze auf Gran Canaria

Aktualisiert: 7. Okt 2018

Gran Canaria s Vielfalt ist faszinierend.




Wenn die Sonne ist plötzlich alles anders. Alles ist raus- Alles ist leer.

Ja wenn die warmen Strahlen die Haut berühren, dann ist man ganz die Wärme und die Farbe. Das Rot. Das liebliche Feuer.

Ein Geschenk; ein herzwarmes Geschenk der Natur, plötzlich ist alles raus, alles in Sanftheit getaucht. Alles Wilde wirkt milde. Die Welt erscheint gut. Und dann ist alles gut.





Ja richtig vermutet: Das Wetter ist schon längers schlecht. Ansonsten kämen Einem solche Gedichte ja nicht in den Sinn!😎😎😎😎😎

Die Canarios sind total fertig, da es so lange Schlechtwetterphasen, wie soeben vorherrschen, es eigentlich nicht gibt. Uns ist es aber egal, denn in unserer Prinzessin-Höhle ist es warm und wir sind 0 Gehminuten vom kleinen und feinen Playa de Sardina del Norte entfernt. So können wir die Chance bei jedem Sonnenstrählchen packen und ins warme Meer springen. Und ab heute ist es eh wieder auf der ganzen Insel schön.


Kann sich das Einer vorstellen, dass Reisen umso besser wird, desto länger es dauert? OK, sehr Viele von Euch sagen jetzt: Ja, klar!!!!!

Aber ehrlich gesagt, ich konnte es mir nicht vorstellen. Ich war vorher noch nie länger als ein Monat von Daheim weg. Und ein bisschen Bammel hatte ich schon, wie es mir ergehen wird.

Aber tatsächlich können wir uns hier so richtig fallenlassen. Den Moment genießen und die Seele baumeln lassen. Und je länger wir hier sind, umso mehr genießen wir es. Jetzt fühlt sich Gran Canaria schon so vertraut an. Last, but mit least auch wegen den vielen netten und außergewöhnlichen Menschen, denen wir begegnet sind und die wir kennengelernt haben. Von denen wir Alle, vereinbart oder durch unglaubliche Zufälle, nochmal s wiedergetroffen haben.

Unser neuer Lebensrhythmus schwingt mit aufregenden Ereignissen und in ereignislosen, süßem Nichtstun.




Anjas anfänglicher Heimweh nach ihren Freunden, mit denen sie sich unterhalten kann, ist ganz verflogen. Und wir genießen diese wertvolle Zeit, die wir uns mit dieser Reise geschenkt haben. Die „Gechilltheit“ steigt mit jeder Woche. Jetzt haben wir sogar fast alle zukünftigen Unterkünfte usw. für die nächsten Wochen gebucht und es gibt nix mehr zu organisieren (außer noch ein paar Marktstandplätze, denn es gibt ein Leben nach der Reise. Mit guten Vorschlägen könnt ihr euch gerne bei mir melden).



Wie versprochen stelle ich euch heute einfach unsere 4 Lieblingsplätze (bis jetzt) von Gran Canaria vor:


1. Die Suche nach der Unterkunft




Unsere zweite Unterkunft ist eine Höhle!

Wir haben diesen besonderen Platz, ein Prinzessinnen-Höhlenappartement am Sardina Beach, ausgesucht, indem wir einen Tag damit verbracht hatten uns mehrere Unterkünfte anzusehen. Wir dachten, wenn wir schon hier sind, können wir uns das auch alles genauer ansehen. Wir schauten uns zumindest ungefähr die Umgebung an, in der die Unterkunft ist. Denn den genauen Standort gibt Air BnB ja nicht preis.

Das war ein schöner Tag, der uns an Orte führte zu denen wir sonst vielleicht nicht gekommen wären. Soetwas kann ich sehr empfehlen.

Aber um dem Ersten Punkt, der mehr eine Idee, als ein Ort ist, doch ein Gesicht zu verleihen, wähle ich Tufia für euch aus.


1. Das idyllische Kleinod Tufia

Als wir ankamen waren wir wenig angetan von der Umgebung des kleinen Dörfchens, denn im näheren Umkreis ist eine wüstenartige Landschaft und in weiterer Entfernung sind riesengroße Industriegebäude. Als wir ausstiegen war es unglaublich windig und frisch. Im Dörfchen, das in eine kleine Bucht gebaut ist und einen kleinen netten Sandstrand hat, wurden wir von zugezogenen Einwohnern, Italienern, begrüßt. Am Beach war es plötzlichen schön heiß und kein Lüftlein blies mehr. Das Ecklein mit seinen unglaublich offenen Einwohnern und den lachenden Kindern strahlt eine besondere entspannende und ursprüngliche Energie aus.

Wir kamen an und fühlten uns wohl, wir entschieden uns nur nicht für diese Plätzchen, weil es keine Restaurants, Geschäfte und Cafes hat. Wem das egal ist, dem sei Tufia wärmstens empfohlen.



2. Barranco de Azuaje






Ganz Gran Canaria ist durchzogen von den Schluchten, genannt Barrancos, die von der Mitte, dem Höchsten Punkt, raus zum Meer führen. Alle diese Schluchten sind Schätze aus wilder Natur. Das berühmteste liegt im Südosten das Barranco de Guayadeque. Dort gibt es ein Museum und einige Höhlen umrahmt mit wunderschöner Natur. Wir waren dort, aber leider kann ich euch nicht mehr berichten und kein Gefühl dazu transportieren, weil es an diesem Tag viel geregnet hat und es saukalt war. Ich kann nur soviel sagen, dass ich da unbedingt nochmal hin will. Aber bei schönerem Wetter!

Beim Ausflug ins Barranco de Azuaje hatte es allerdings das kitschigste „Blauerhimmelwetter“. Es ist allerdings nicht ganz leicht zu finden, weil hier auf Gran Canaria gibt es wenige gute Beschilderungen von Wanderwegen oder ähnlichem. Deshalb sind Google Maps oder klassische Straßenkarten zu empfehlen.

Aber trotzdem ganz kurz: bei Moya hochfahren, dann bei der ersten Weggabelung nach links abbiegen und ganz rein ins Barranco fahren. Wenn die Straße dann eine Kehre macht, gleich nach dem Schild „Barranco Azuaje“, geht eine Schotterstraße geradeaus weiter. Das ist der richtige Weg! Diese Straße einfach bis zum Parkplatz weiterfahren.

Das Magischste an diesem Ort ist das verlassene Kurhaus. Die alten Mauern stehen noch. Man kann den Prunk noch sachte durchschimmern sehen. Man sieht schöne Kapitäle, alte Pools und verbogene Voluten der geschmiedeten Metalltore. Dies Alles ist vom Zahn der Zeit und dem Urwald stark angeknabbert. Man kann sich aber noch sehr gut vorstellen, wie hier früher die höhere Schicht geurlaubt hat. Eingebettet von dieser atemberaubenden Naturlandschaft mit steilen Felswänden, Palmen und dem frischen Bergwasser, fühlt man sich dort, also ob man eine andere Wirklichkeit betritt. Die alten Gemäuer schenken vielen Kreativen viel Fläche für zahlreiche Graffitis.*

Wenn man sich dann endlich von den mysteriösen Ruinen wegreißen kann, führt ein schöner Fußpfad weiter rein ins barranco und ein anderer Pfad führt gleich nach dem Kurhaus, links über den Bach rauf. Wir sind alle möglichen Wege ein Stück gewandert, haben aber nicht den ganzen Rundweg gemacht, weil das mit unserer vierjährigen nicht gegangen wäre. Stattdessen sind wir am wunderschönen Picknick Platz verweilt und haben den üppigen Wald und das erfrischende Bächlein genossen.


3. Be bright und tanze



Als dritten Lieblingsort möchte ich euch das neue Yoga, Tanz und Physiotherapiestudio in Las Palmas vorstellen.

Wie ihr merkt sind diese Lieblingsorte rein mit dem Gefühl ausgesucht. Es sind die Orte, die in unsere Herzen die schönsten Gefühle gezaubert haben und nicht die, die am höchsten, am besten oder am einzigartigsten sind. Also bewusst subjektiv ausgesucht!!!

Bei unserem Lieblingsstrand (der kommt als 4. Punkt) haben wir auf dem Spielplatz glücklicherweise den aus Deutschland ausgewanderten Lars mit seiner aufgeweckten Tochter kennengelernt. Er hat erst vor kurzem in Las Palmas mit seiner Frau das Studio bebright eröffnet. Der, für uns, beste Programmpunkt ist Mittwoch Nachmittags Tanzen für Kinder. Auch obwohl wir jetzt weiter westlich wohnen, müssen wir dort jeden Mittwoch hin, denn Anja liebt es. Sie kann es die ganze Woche nicht erwarten….

Der Tanzunterricht ist wunderbar frei gestaltet und die Lehrerin hat uns beide sehr inspiriert. Dank der Begegnung mit der sympathischen Tanzlehrerin tanzen wir hier jetzt öfters durch die Höhle, dass der Berg wackelt! Aber so richtig expressiv mit sterbender Elfe, wachsender Blume und was uns sonst noch so einfällt. (Wenn ihr euch vorstellen könnt, was wir hier so fabrizieren?) Auf jeden Fall ist diese Art zu tanzen kleinkindertauglicher, als Yoga, das garantiere ich euch. Und richtig lustig, obwohl sooft gestorben wird.

Leider schaffte ich selbst es nie zu einer Tanz- Yoga oder workout lession, da wir nicht mehr als einen Termin in der Woche unterkriegen.😉

Bzw hatten wir ja auch einige Zahnarzttermine, die mein lieber Freund jetzt auch überstanden hat. Er ist jetzt aber sehr froh, dass das Problem mit dem Zahn, der ihm schon seid Monaten im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitete, mit der Wurzelbehandlung gelöst ist. Der Doc war super und hat das gut gemacht. Fast hätte es die Praxis sogar in die Top 5, der Lieblingsplätze geschafft…… No no nur n Scherz!!😉

Auf jeden Fall das wunderbare Studio hat es schon in die Top 5 geschafft. Wenn ihr Mal in Las Palmas seid, dann schaut Mal rein.


4. Puertillo



Aber nun zurück zu den wirklich schönen Momenten unserer Reise. Zu einem Ort an den wir schon öfter wiedergekehrt sind und der uns auch nicht zum letzten Mal gesehen hat. Dem kleinen Beach von Puertillo. Nur ca 15 Minuten mit dem Auto von Las Palmas entfernt hat dieser Beach für jeden was dabei. Er hat vor allem Sand, feinsten Sand, geht ganz flach hinein und durch den unwirklich schwarzen Felsformationen aus Vulkangestein wird es für kleine Klettermaxis und große Fotofreaks nicht langweilig. Die Steine laden ein zu Herumklettern, wobei alles schön abgerundet und glatt ist. Es bilden sich mehrere kleine „Babybecken“ in denen sich das Wasser erwärmt. Spielplatz und nette Restaurants sind auch da. Lustig ist, dass man von dort direkt von der Seite in die Wellen einsteigen kann ohne dass man ganz von vorne Hinauspaddeln muss. Ich rede von Anfänger- und Bodyboardwellen nicht von den Big Waves, wie in Moya. Aber eben Wellen, die für mich perfekt sind zum üben und zum Paddeln trainieren. Auch weil es hier nie so randvoll ist mit Anderen, mit den Wellen kämpfenden Anfängern, ist es sehr angenehm. Übrigens hab ich dort auch zum Ersten Mal in meinem Leben einen lebendigen Seestern gesehen. Also zum Schnorcheln ist es aber an ganz vielen Orten rund um die Insel wunderbar.

Natürlich sind diese Orte nur ein kleiner Ausschnitt von den zahlreichen schönen und abwechslungsreichen Orten und Möglichkeiten, die diese Insel bietet, aber es ist unmöglich alles zu berichten. Auf jeden Fall wird das Leben auf der Insel auch vielen Wochen nicht langweilig.




Der Kuss der Freiheit


Ich habe jetzt auch begonnen mich mit der Kultur der Altkanarios auseinanderzusetzen, denn ich will immer gern mehr über den Ort wissen, den ich bereise. Und auch tiefer eintauchen in das echte Leben das dort stattfindet. Wir freuen uns auch sehr, dass wir bereits viele wunderbare Leute (obwohl die meisten auch Reisende waren) kennenlernen durften. Vor allem freuten wir uns über die Besuche der neuen Bekannten und Freunden in unserer Höhle. Für mich ist das wertvollste am Reisen, dass man immer ganz unterschiedliche Menschen mit vielen unterschiedlichen Lebensweisen kennenlernt. Gibt es doch sosoviele Arten sein Leben zu leben. Wenn man zulange nur daheimsitzt und sich immer mit denselben Menschen umgibt, fühlt man sich manchmal ganz vereinnahmt von vielen gesellschaftlichen Konventionen und erkennt diese nicht mehr als solche. So erfrischt das Reisen den Mind mal wieder richtig durch und lässt uns wiederwieder ganz zu uns selbst zurückkehren und wieder besser fühlen, was man selbst will.


So hatte ich gestern zum Beispiel das riesen Glück bei einem zeremoniellen Hopi-Feuer dabeisein zu können.

Aber ich glaube das aller Schönste für mich hier auf Reisen ist die volle Zeit ohne Sorgen zu nutzen. Sei es Yoga, Joggen, schminken oder Nägel machen, Lesen und zeichnen kann ich jetzt alles in Ruhe und ohne dass ich diese Zeit, von der gemeinsamen Zeit mit einem schlechten Gewissen von der bewussten Zeit mit Anja abzwacken muss. Beim Hopi Friedensfeuer übergibt man Bitten ans Feuer für sich persönlich und für universelle für die ganze Welt. Mich überkam dort das Gefühl, dass wir alle ständig von unendlicher Fülle umgeben sind und dass wir uns das Gefühl von Urlaub uns mit diesem Bewusstsein in den Alltag holen könnten. Denn Fülle ist die Folge von einem Bewusstsein aus dem Inneren und nicht die Folge von äußeren Umständen. Dass wir Alle das schaffen zu leben (mich eingeschlossen) habe ich beim zeremoniellen Feuer erbittet. Bitte erinnert mich dann mal wer daran, wenn ich wieder daheim bin und wieder das Gefühl hab für nichts genug Zeit zu haben.😉




Ich schicke jeden Einzelnen von euch Gesundheit, Fülle und Segen.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen. Natürlich darf er auch gerne geteilt werden und ich bin auch offen für Anregungen und Fragen.

Bitte verzeiht mir erneut alle Fehler, danke.

Schaut doch Mal hier vorbei:

www.naturlieb-schmuck.at

www.bildhauerwerkstaette.at/Shop

Bitte verzeiht mir, dass ich keine individuelle Amulette oder andere Spezialanfertigungen machen kann. Ich freue mich schon wieder sehr ab April wieder alle Wünsche erfüllen kann.

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Bis bald. Das nächste Mal schreibe ich aus Teneriffa.

*Das mit den Graffitis verdient eine Nachtrag! Und das in Form von Fotos! Ich steh ja so auf die zahlreichen, wirklich guten Graffitis, die hier überall verstreut sind. Fast alle fotografiert in Las Palmas.










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