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Der Winter/ im Element Erde

Endlich bin ich mal leicht aus dem Winterschlaf erwacht und komme, wieder mal verspätet, zum nächsten Beitrag. Diesmal sind wir im Norden und im Element Erde. Obwohl wir uns schon fast weitergedreht haben gegen Nordosten Richtung Lichtmess, möchte ich doch gerne mit euch über die Zeitqualität der Erde reden, in der wir jetzt Mitten drin stecken. Denn das schöne an den Zyklen ist ja, dass alles immer wieder kommt, so sind meine Beiträge über die 4 Elemente im Jahreskreis ja wiederkehrend gültig. Vielleicht steckst du auch gerade tief in Prozesse und dieser Beitrag vermag es dir Motivation zum Durchhalten zu geben. Lichtmess ist nahe.



Bin ich auch recht spät dran, so fühle ich mich noch ganz tief in dieser Energie und so habe ich das Gefühl, dass der Zeitpunkt schon passt, den ich glaube, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um diese Phase zu reflektieren.

Eingeleitet wir die Dunkle Jahreszeit quasi mit der Wintersonnenwende am 21.12. Obwohl die Qualität der Erdenergie natürlich schon vorher beginnt. Die Übergänge der Elemente ist nicht an Datums orientiert, sondern richtet sich an die Bewegungen von Sonne und Mond. Und die Tage werden ja langsam kürzer, so können wir uns auch immer gut darauf einstellen. Da heuer meine Märkte schon eine Woche vor Weihnachten aus waren, hatte ich schon früh frei und hatte viel Zeit für mich zu Hause. Ich hatte ein tiefes Bedürfnis die Wohnung und mich selbst zu reinigen. In diesem Prozess stecke ich jetzt immer noch (10.1.) Ich habe es relativ ruhig angehen lassen und war viel daheim, hab mich auch in den Raunächten recht ruhig verhalten und bin in mich gegangen. Hab die Zeit anfänglich genossen, jedoch seit ein paar Tagen geht es mir gar nicht mehr gut. Plötzlich tauchen aus dem Inneren viele sorgenvolle Gedanken auf, von Themen die ich verarbeitet gedacht hätte.


Nach ein paar Tagen leiden, ist es mir endlich klar geworden, dass mir eben auch die Zeitqualität hilft tiefer zu gehen und die Schatten hervorzuholen. Gut, wenn man mittlerweile Techniken und Rituale kennt, um sich gut selbst zu helfen, bzw. Menschen hat, die einem helfen können, falls es nötig ist. Auch die Malerei spielt in diesen Prozessen für mich eine große Rolle. Vor allem nach Weihnachten habe ich immer einige Wochen, in denen ich mich ganz der Malerei hingeben kann.

Luchs und Lumen, Acryl und 23 kar. blattvergoldet auf Leinen, 80x100 cm

Jetzt ist die Zeit der Dunkelheit, aber auch der Geborgenheit. Es ist die Zeit in der es über Schattenarbeit geht und das kann auch mal nicht schön sein. In der spirituellen Arbeit geht es aber auch nicht darum, dass immer alles schön und toll sein muss, meiner Meinung nach. Es kann mitunter anstrengende Arbeit sein. Doch die Dunkelheit im Norden unterstützt uns dabei tief zu gehen und es ist sehr wichtig tief gehen zu können, denn die Dunklen Seiten unserer Selbst, müssen erst erkannt werden, wahrgenommen werden, um dann die Chance zu haben transformiert zu werden.


Es ist die Zeit der Percht, einer alten zwielichtigen Muttergöttin (die andere Seite der Frau Holle), die mit dem Wind und dem Schnee durch Land zieht. Sie ist die Göttin der Zwischenräume und des Übergangs. Sie ist nicht nett, aber wirkungsvoll. Für mich ist die Percht das genaue Sinnbild für Schattenarbeit. Die Schattenarbeit ist auch nicht nett, aber wirkungsvoll. Die Percht ist auch die Mutter des Bären, vielleicht ist das ein Bild dafür, wie stark uns die Arbeit mit unseren Tiefen werden lässt?


2. Foto: Natur Eibenamulet: Hier bestellen!

3. Foto: Dieses Unikat ist verfügbar, bei Interesse einfach eine Mail schreiben!


In diesem Blogbeitrag möchte ich, da sie genau passt, euch die magische Eibe (Taxus Baccata) vorstellen. Heuer auf dem Weihnachtsmarkt auf der Festung in Kufstein und im Internet war mein absoluter Topseller das Lichtamulett in Eibe. Ich arbeite zwar gegen mein Geschäft, wenn ich euch dieses Amulett jetzt vorstelle, da ich fast keine Eibenscheiben mehr habe, aber trotzdem sagt mir mein Gefühl, dass eben das am Besten passt!

Die Eibe ist uns wohlbekannt. Sie ist ein Nadelbaum, der das sehr giftige Taxin in allen Teilen außer den Scheinfrüchten enthält.




Meine Eibenamulette sind ca. 6 Jahre abgelagert, da es diese Zeit braucht, um das Gift abzubauen.

Den Eiben werden viele magische Eigenschaften zugeschrieben. Die Eibe strahlt eine Dunkelheit und fast eine Kühle aus, manchmal wirkt sie fast beängstigend, manchmal sehr faszinierend. Die Eibe hilft uns auf jeden Fall in uns zu gehen. Sie hilft uns ehrlicher uns selbst zu begegnen, sie kann uns gut zu unseren Schatten führen. Wenn du mal in eine Phase kommst, in der dich essentielle Fragen Beschäftigen, probiere mal in einem Eibenwald oder an einer Eibe zu meditieren. Aber Achtung das kann sehr intensiv werden. Es kann aber auch sehr zentrierend und klärend sein.




Getragen als Amulett hilft es dir natürlich auch dir selbst zu begegnen. Weiters wird die Eibe traditionell als stärkstes Schutzamulett getragen. Es soll vor Verzauberungen und Verwünschungen schützen. Früher gab man den Toten Eibenzweige mit ins Grab, diese sollten die Seele vor bösen geistern schützen.

Ich persönlich liebe die Eibe besonders, auf mich hat die Eibe eine ganz besonders magische Anziehung. Ich liebe es Eibenamulette zu machen. Am liebsten male ich sie in den hellen Farben, des Lichtamulettes an.




Was ich noch interessant finde: die Eibe steht in Österreich und Deutschland unter Naturschutz, nicht aber in südlicheren Ländern. Die Eibe gilt jedoch, als sehr widerstandsfähig bei Verletzungen und robust bei Dürre. Es gibt jetzt sogar Pläne diesen Baum wieder vermehrt in Bepflanzungskonzepte aufzunehmen. Auch die Giftigkeit ist relativ. Für Menschen, Pferde und Rehe ist sie stark giftig und kann sogar tödlich sein. Jedoch verwenden Rehe und Hirsche sie trotzdem als Verbisspflanze ohne davon S


chaden zu tragen. Nicht giftig ist die Pflanze jedoch für Wiederkäuer, wie Schafe und Ziegen. Quelle: naturparke.at



Meiner Meinung nach sind botanische Fakten sehr interessant, denn mit ein bisschen Vorstellungskraft, kann man dies leicht auf die Wirkung der Eibenamulette auf unser Leben übertragen.


Ist nicht alles relativ im Leben? So wie die Eibe es auch ist? Die Eibe ist eben ein Baum der Gegensätze. Sehr stark, resistent und robust und doch bedroht. Auf der einen Seite hochgiftig und doch eines der stärksten Schutzhölzer.


Doch am Ende sind das alles hier nur Worte, fühlen und spüren und erleben, kann man es nur wenn man das Amulett trägt oder im Eibenwald sitzt und hinein spürt. Jeder Baum hat seine eigenen Qualitäten, seine eigenen Schwingung. Und hier meine ich natürlich nicht nur jede Baumart, sondern wirklich jeden Baum. Jeder Baum ist eine Entität, eine Lebendigkeit, die einzigartig ist in seiner Schwingung und seinem Sein. So empfinde ich das natürlich auch bei jedem einzelnen Amulett. Wenn ich auch mal aus demselben Ast, in denselben Farbtönen und der gleichen Intension zum Beispiel alles Element Erde Amulette mache, ist doch jedes einzelne, wie ein individuelles Wesen.




Wenn du diese Zeilen fertig gelesen hast, dann möchte ich dich jetzt dazu einladen hinauszugehen und zum nächsten Wald oder zum nächsten Baum zu gehen (weiter surfen kannst du später)

Was fühlst du, wenn du diesen Baum berührst oder auch nur in seiner Nähe stehst? Wie würdest du seine Energie beschreiben?


Diesen und andere Beiträge zu ähnlichen Themen findest du auch bei www.naturspirit.at


In keine der Onlineshops befinden sich zur Zeit Eibenamulette von Naturlieb, bitte schreib mir bei Interesse eine Mail.


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